Der Gesandtenbau der Würzburger Residenz. Balthasar Neumann und die Entstehungsgeschichte des »Neuen Baus«.

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Residenz, Toscanasaal
(Residenzplatz 2, 97070 Würzburg)

Der Residenzplatz wurde erst unter Fürstbischof Adam Friedrich von Seinsheim zu seiner bis heute erhaltenen repräsentativen Form umgestaltet. Die letzte große Baumaßnahme bildete die Errichtung des »Neuen Baus«, des sogenannten »Gesandtenbaus«, an der südlichen Seite des Residenzplatzes in den Jahren 1765 bis 1768. Die Baugeschichte des »Gesandtenbaus« ist außergewöhnlich. Denn Balthasar Neumann hatte zweimal den Auftrag erhalten, die »alte Kammer« bzw. deren Ruine zu beseitigen und die südliche Randbebauung des Residenzplatzes in Angriff zu nehmen. Doch der unerwartete Tod der Fürstbischöfe Friedrich Karl von Schönborn und Anselm Franz von Ingelheim in den Jahren 1746 bzw. 1749 verhinderte den Baubeginn. Aufgrund der Auswertung von Archivalien und Baubeobachtungen muss der Baubeginn des »Gesandtenbaus« neu beurteilt werden. Es gibt Hinweise, dass Balthasar Neumann bereits unter dem Fürstbischof Karl Philipp von Greiffenklau (1749–1754) ein Gebäude errichtete, das in den heute zu sehenden »Gesandtenbau« integriert wurde.

  • siebte Veranstaltung der Vortragsreihe „Würzburg zur Zeit Mozarts“
  • Teilnehmerzahl begrenzt
  • Anmeldung erforderlich bis zum 19. August 2021 (schriftlich, per E-Mail unter info@freunde-mainfranken.de oder über unsere Homepage).
  • Es gelten die jeweils aktuellen Corona-Schutzmaßnahmen
  • Anmerkung zu Veranstaltungen der „Freunde“ unter den Bedingungen der Corona-Pandemie finden Sie hier.

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