Meeting Point Paris: Sammlung Peter C. Ruppert – Konkrete Kunst in Europa nach 1945 Die Neupräsentation (Teil 1)

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Museum im Kulturspeicher (MiK)
(Oskar-Laredo-Platz 1, für Navigationssysteme: Veitshöchheimer Str. 5, 97080 Würzburg)

Ines Franke
Chefrestauratorin Museum im Kulturspeicher Würzburg Kuratorin der Ausstellung

Seit 2002 wird die „Sammlung Peter C. Ruppert – Konkrete Kunst in Europa nach 1945“ als Dauerleihgabe im Museum im Kulturspeicher Würzburg präsentiert. Sie ist in all ihrem Facettenreichtum eine der herausragendsten Sammlungen Konkreter Kunst in Europa. Den Auftakt des ersten Teils der Neupräsentation der Sammlung bildet in einem Ausstellungsraum das Thema „Meeting Point Paris“. Paris war seit langem eines der wichtigsten, internationalen Kunstzentren für Kunstschaffende, die von Krieg, Flucht und Ausgrenzung geprägt waren. Basierend auf dem berühmten, 1946 in Paris gegründeten Salon des Réalités Nouvelles werden die grenzübergreifenden Netzwerke und Entwicklungen im Schaffen der Konkreten Künstler und Künstlerinnen stehen. Im Mittelpunkt der Neupräsentation des zweiten Ausstellungsraumes steht das Thema Licht. Die unterschiedlichsten Lichtskulpturen der Sammlung Ruppert werden erstmals im Kontext des breiten Spektrums der Sammlung Konkrete Fotografie präsentiert. Der inhaltliche Bezug ist offensichtlich: Konkrete Fotografien wollen nicht „sichtbar machen“, sondern „sichtbar sein“. Ihr Merkmal ist die Selbstbezüglichkeit. Dabei greifen sie auf das ureigenste Mittel der Fotografie zurück: das Licht. Durch das Licht im Zusammenspiel mit der Vielfalt der Materialien entstehen eigenständige, nicht gegenständliche Fotografien eigener Art, Objekte ihrer selbst.

  • Treffpunkt: Im Foyer des Museums
  • Teilnehmerzahl: 20 Personen
  • Anmeldung erforderlich: ab sofort bis zum 15.4.2026, (schriftlich, per E-Mail unter info@freunde-mainfranken.de oder über unsere Homepage).
  • Kosten: 4,50 Euro, individuell an der Museumskasse zu zahlen
  • Dauer: 90 Minuten